Absauggerät KSSA-4000: Sonderlösung für Roboter-Fertigungszellen
Projektbeschreibung
- Absauggerät KSSA-4000
- Luftvolumen: 4.000m³/h
- Erfassen und Absaugen von Emulsionsnebel an Roboter-Fertigunszellen
- Einbringung der gefilterten Abluft in die bauseitige RLT-Anlage und Zuluft durch bauseitige RLT-Anlage
- Nachrüstung von insgesamt 7 Roboter-Fertigunszellen mit je einer Absauganlage KSSA-4000
- Planung und Ausführung durch Heilemann
- Projektausführung 2025-2026
Bei diesem Heilemann-Kunden werden Teile für die Automobilindustrie vollautomatisch gefertigt. Über eine Teilezuführung gelangen die Teile zuerst zu einer Waschstation. Im Anschluss werden diese von 2 Robotern in eine Frässtation eingelegt, danach nochmals in eine Waschstation. Da dies in insgesamt 7 Roboter-Fertigungszellen parallel erfolgt, ist die Emulsionsnebelbildung in der Fertigungshalle enorm. Mit dem bisherigen Hallenabluft-System konnte der Emulsionsnebel nur unzureichend abgesaugt werden.
Es brauchte daher einen Ansatz, bei dem direkt sowohl aus den beiden Waschstationen als auch aus der Frässtation abgesaugt wird. Heilemann setzte pro Fertigungszelle, also für insgesamt 3 Absaugstellen ein zentrales Absauggerät KSSA-4000 ein, um so beste Voraussetzungen zu schaffen, die gefilterte Abluft in das bauseitige Abluftsystem einbringen zu können. Es ist dadurch sichergestellt, dass die geruchsbelastete Prozessluft so stets ins Freie geleitet wird und durch frische Zuluft ersetzt wird.
Da an den Fertigungszellen entlang jeweils Hallengänge velaufen, auf denen die Aufstellung von Absauggeräten nicht möglich ist, war es herausforderend geeignete Stellplätze für die Absauggeräte zu finden. Letztlich wurde der Heilemann-Vorschlag umgesetzt, über den Maschinenbeschickungen Brückenkonsolen zu installieren und die Absauggeräte dort aufzustellen.
"Wir sind sehr zufrieden mit der Umsetzung und der Absaugleistung"
Fertigungsleitung



